PDF ist nicht gleich PDF.
X3:2002 - Die Formatierung bleibt. Der gute Eindruck auch.
Nicht jede PDF-Datei trägt alle Informationen, die für den professionellen Druck benötigt werden.
Es gibt einen Druckstandard der gewährleistet, dass alle nötigen Informationen zum Druck eingebettet sind. NUR PDF X3:2002 Dateien gewährleisten eine perfekte Druckausgabe.
  • Kurzanleitungen
    DRUCKREIFES PDF / X3 2002 erstellen aus Microsoft OFFICE
    (am Beispiel von WORD)
    Stacks Image 2178
    DRUCKREIFES PDF / X3 2002 erstellen aus ADOBE Suite
    (am Beispiel von INDESIGN)
    Stacks Image 2173
    Ausführliche Informationen von A bis Z:
  • PDF X3
    VORTEILE
    PDF X3 ist vollständig kompatibel zu herkömmlichen PDF-Dateien. Alle für den Druck benötigten Informationen werden im PDF gespeichert.













    UNTERSCHIEDE
    Die Unterschiede von PDF X3 zu PDF:

    • Schriften werden eingebettet
    • Bilddaten werden eingebettet
    • OPI Kommentare werden entfernt
    • Transferkurven werden entfernt
    • Trimmbox wird definiert
    • Bleedbox wird definiert und enthält den Beschnitt
    • Kommentare und Formularfelder werden entfernt
    • Keine Verschlüsselung möglich
    • PDF Version ist 1.3
    • Transparenzen werden entfernt




    VARIANTEN
    PDF X3 / 2002 ist ein April 2002 verabschiedeter ISO Standard, der die Übermittlung digitaler Druckvorlagen auf Grund von PDF Daten regelt.

    2003 wurde der PDF /X3 als ISO 15930-6 in einer neuen Fassung (X3:2003) veröffentlich. Wobei diese Revision nur kleine formale Änderungen enthielt.

    PDF/X1a Dateien sind immer auch gültige PDF X3 Dateien.






  • Dateiformate
    Dateiformate:

    Daten aus Bildbearbeitungsprogrammen:
     
    Für Daten, die aus einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop gespeichert werden, gilt:

    • auf Hintergrundebene reduzieren
    • keine Alpha-Kanäle
    • keine Freistellungspfade

    Diese Vorgaben gelten auch für Photoshop-Dateien, die in einem Layoutprogramm platziert werden.

    TIF-Dateien:

    • auf Hintergrundebene reduzieren
    • keine Alpha-Kanäle
    • keine Freistellungspfade
    • ohne Komprimierung speichern, Pixelanordnung Interleaved

    JPG-Dateien:

    • nur Standard JPG-Format verwenden, z.B. kein JPG 2000
    • mit maximaler Qualität und Baseline (Standard) speichern

    PDF-Dateien:

    PDF-Daten müssen dem PDF/X-3:2002 Standard entsprechen.

    Es gelten folgende Vorgaben:

    • PDF-Version muss 1.3 sein
    • keine Transparenzen

    Die Transparenzreduzierung muss so gewählt werden, dass Texte und Vektoren nicht in Bilddaten konvertiert werden.

    (Vorgabe: hohe Qualität/Auflösung; Die Bezeichnung kann von Software zu Software variieren.)

    • keine gefärbten Muster
    • keine Kommentare oder Formularfelder
    • keine Verschlüsselungen (z.B. Kennwortschutz)
    • keine OPI-Kommentare
    • keine Transferkurven

    Zusätzlich zu den Bedingungen des PDF/X-3:2002 Standards gilt:

    • Alle Schriften sollten in Pfade konvertiert werden
    • keine Ebenen
    • keine Drehungen in den PDF-Seiten anlegen. (Hoch- & Querformate gemischt)

    Weitere Informationen zum PDF/X-3:2002 finden Sie unter www.pdfx3.org.
  • Format und Beschnitt
    Datenformat/Beschnitt:

    • Das Motiv mittig auf dem Druckbogen plazieren
    • Bitte legen Sie keine Falz-, Schneide- oder Passermarken an
    • Um ein perfektes Druckbild zu erhalten und um zu gewährleisten, dass keine wichtigen Elemente in der Weiterverarbeitung an- / abgeschnitten werden, sollte ein Sicherheitsabstand zum Seitenrand vom mindestens 5mm eingehalten werden. 

    Beispiel:

    anschnitt-flyer

  • Auflösung
    Auflösung:

    • großformatige Produkte (DIN A2 und größer): 100 bis 150 dpi
    • großformatige Aufkleber (außer DIN A3): 150 bis 200 dpi
    • Plakate (Digitaldruck) : 150 bis 200 dpi
    • alle anderen Produkte: 300 bis 356 dpi
  • Farbe
    Farbe:

    • Farbmodus: CMYK oder Graustufen, 8 Bit/Kanal
    • maximaler Farbauftrag: 300 % im Standard
    • minimaler Farbauftrag: Bei einer Farbdeckung unter 10 % kann die Farbe des Druckergebnisses sehr schwach erscheinen
    • Farbprofil: ISO Coated v2 300% (ECI)
    • Sonderfarben: legen Sie bei allen 4-farbigen Produkten keine Schmuck- und Sonderfarben, sowie keine alternativen Farbräume in CMYK an, da dies zwangsläufig zu Fehlinterpretationen in der Farbgebung führt
  • Papiergewicht
    Papiergewicht:

    • Das Papiergewicht ist ein Richtwert, das Gewicht bezieht sich auf unbedrucktes Papier.
    Je nach Farbsättigung entstehen Gewichte, die Abweichungen aufweisen können.
  • QR Codes
    QR-Code:

    • QR-Codes müssen in 100% Schwarz angelegt werden (C=0, M=0, Y=0, K=100)
    • Achten Sie auf eine ausreichende Größe des QR-Codes. Je kleinteiliger der QR-Code angelegt ist, desto schlechter ist er lesbar.
    • Auflösung: 300 bis 356 dpi
  • Schriftgrößen
    Schriftgrößen:

    • Vermeiden Sie Schriftgrößen unter 6 Punkt.
  • Schwarz
    Schwarz:

    • Schwarze und graue Objekte wie Texte oder Linien müssen immer in reinem Schwarz angelegt werden

    Bei schwarzen Flächen lässt sich ein Tiefschwarz durch das Zufügen anderer Farbanteile erreichen.
    Je nach Geschmack lassen sich andere Farbanteile so lange beimischen, bis der maximale Farbauftrag erreicht ist.
  • Linienstärken
    Linienstärken:

    • Positive Linien (dunkle Linie auf hellem Hintergrund) müssen eine Stärke von mindestens 0,25 Punkt (0,09 mm) haben
    • Negative Linien (helle Linie auf dunklem Hintergrund) müssen eine Stärke von mindestens 0,5 Punkt (0,18 mm) haben
    • Auch bei verkleinerten Grafiken dürfen die Linienstärken nicht unter den oben angegebenen Maßen liegen
ANSCHRIFT

Marienbongard 24-28
(Passage Milchstrasse)
52062 Aachen

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